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Kiel-Bamberger-Erklrung PDF Drucken E-Mail

Seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Bamberger und dem Kieler Schulleitungssymposium, das seit 2004 existiert. Die Initiatoren beider Veranstaltungen sind übereingekommen, die Symposien abwechselnd stattfinden zu lassen, so dass in jedem Jahr durch eine bundesweite Fachtagung Impulse zum Thema Schulleitung gegeben werden können. Leitidee dieser Kooperation ist, den Stellenwert pädagogischer Führungskräfte sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der wissenschaftlichen, bildungspolitischen und innerpolitischen Diskussion zu unterstreichen. Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über das Wirkungsgefüge zwischen Schulleitungsarbeit und der Qualität von Unterricht und Schule sollen ebenso wie konkrete Praxiserfahrungen für eine zeitgemäße Definition der Rolle und Aufgaben pädagogischer Führungskräfte fruchtbar gemacht werden.
Mit den Kieler Thesen vom September 2004 sind inhaltliche Positionen für die Diskussion und konkrete Konsequenzen für das Handeln umrissen worden. In der gegenwärtigen und zukünftigen Debatte soll es darum gehen, diese Positionen weiter zu entwickeln und in Hinblick auf ihre Realisierung zu überprüfen. Eckpunkte sind:

  1. Die Wirksamkeit einer Organisation ist maßgeblich von der Professionalität des Managements abhängig. Schulleiterinnen und Schulleiter sind Führungskräfte, die Verantwortung für den Erfolg von Bildungs- und Erziehungsprozessen an der Schule tragen.
  2. Unterricht ist der zentrale schulische Lernort für die Schülerinnen und Schüler. Hohe Qualität des Unterrichts im Sinne der möglichst optimalen Förderung der Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler ist deshalb der rote Faden der Qualitätsentwicklung an Schulen. Diese Prozesse zu steuern ist die Hauptaufgabe der Schulleiterinnen und Schulleiter.
  3. Mit dem Beschluss über Bildungsstandards hat es die Kultusministerkonferenz geschafft, eine verbindliche Handlungsorientierung für alle Bundesländer sicherzustellen. Allerdings ist Schul- und Unterrichtsentwicklung mehr als Einführung der beschlossenen Bildungsstandards. Erziehung zur Mündigkeit und Toleranz bleibt zentrale Aufgabe.
  4. Wirksame Schulentwicklung braucht größere Zielklarheit und Ergebnisverantwortung auf der einen Seite, größere Handlungsspielräume und Eigenständigkeit der Einzelschulen auf der anderen Seite. Das Verhältnis von Staat und Einzelschule muss in diesem Prozess neu ausbalanciert werden: Der Staat konzentriert sich auf Rahmensteuerung. Innerhalb dieses Rahmens wird die Schule selbstständig und legt regelmäßig Rechenschaft über Mitteleinsatz sowie über erreichte Ergebnisse ab. Die Schulleiterinnen und Schulleiter tragen dafür entscheidende Verantwortung.
  5. Rekrutierung, Auswahl und Qualifizierung, Aus- und Fortbildung von Schulleitungspersonal spielen deshalb eine zunehmend wichtige Rolle.

Prof. Dr. Heinz S. Rosenbusch, Universität Bamberg
Prof. Dr. Detlef Sembill, Universität Bamberg
Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
Prof. Dr. Gerhard Fouquet, Christian-Albrecht-Universität Kiel
Prof. Dr. Hans H. Driftmann, Unternehmensvereinigung Nord

 



















Forschungsstelle f�r Schulentwicklung und Schulmanagement an der Friedrich-Otto-Universit�t in Bamberg          Akademie f�r Lehrerfortbildung und Personalf�hrung Dillingen       
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